Die Zuckerrübe im Fokus

Auf den Winterveranstaltungen des Pflanzenzüchters und Saatgutproduzenten Strube bekommen Landwirte und Vertreter der Zuckerindustrie alljährlich umfassende Informationen zu den IfZ-Sortenergebnissen sowie einen Rückblick auf das Rübenjahr 2016.


Auf den Winterveranstaltungen des Pflanzenzüchters und Saatgutproduzenten Strube bekommen Landwirte und Vertreter der Zuckerindustrie alljährlich umfassende Informationen zu den IfZ-Sortenergebnissen sowie einen Rückblick auf das Rübenjahr 2016.

Bei den diesjährigen Winterveranstaltungen in Rethmar, Oschersleben und Stolpe zeigte sich, was für einen großen Zuspruch diese Informationsveranstaltungen genießen. Im Fachprogramm wurde neben den guten Sortenergebnissen auch das Ende der Zuckermarktordnung thematisiert. Das Fazit: Zu beobachten ist bei allen deutschen Zuckerproduzenten der Wunsch der verarbeitenden Industrie nach höheren Zuckergehalten. Dies schlägt sich auch beim Landwirt zu Buche, beispielsweise bei den Frachtkosten. Hier wies Strube darauf hin, dass ein höherer Zuckergehalt wie bei hannibal und strauss die Wirtschaftlichkeit des Zuckerrübenanbaus deutlich verbessert, weil die Frachtkosten im Verhältnis zum Zuckerertrag stark sinken. In Stolpe konnte bereits auf den frisch zugelassenen Z-Typen marley hingewiesen werden, der mit seinem sehr hohen Zuckergehalt, verbunden mit hohem Ertrag und Markgehalt, die aktuellen Forderungen der Zuckerindustrie und der Rübenanbauer befriedigt.

Beim anschließenden Rückblick auf das Rübenjahr 2017 spielten die vielerorts aufgetretenen Blattkrankheiten eine große Rolle. Was hat die Entwicklung von Cercospora in diesem Jahr begünstigt? Welche Regionen hat es besonders getroffen, welche ist weitestgehend verschont geblieben und warum? Auch die oftmals unterschätzte Symptomatik Gürtelschorf wurde angesprochen. Die Experten von Strube machten darauf aufmerksam, dass Bodenverdichtung mit der resultierenden Staunässe einer der entscheidenden Faktoren ist, die es zu vermeiden gilt.

Als Gastredner in Rethmar und Oschersleben referierte Wirtschaftspublizist Detlef Brendel über „Die Zuckerlüge“ und stellte die Glaubwürdigkeit von Studien infrage, die dem Zucker eine süchtig machende Wirkung bescheinigen.

Quelle: Strube GmbH & Co. KG

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