34. Weizenfeldtag

Weizenfeldtag von Strube Research und Saaten-Union: Umgang mit dem Klimawandel: Was können Landwirte tun?


 

Der Klimawandel betrifft die Landwirtschaft wohl mehr als jede andere Branche. Mit steigenden Temperaturen und schlechter verteilten Niederschlägen müssen die Landwirte die Bewirtschaftung ihrer Flächen anpassen. Das beginnt bei der Bodenbearbeitung und hört bei der richtigen Sortenwahl noch lange nicht auf.

Mehr als 160 Landwirte folgten der Einladung des niedersächsischen Pflanzenzüchters Strube Research und der Saaten-Union zum Weizenfeldtag. Bei der Begrüßung freute sich Strube-Gesellschafter Dr. Hermann-Georg Strube darüber, dass der Weizenfeldtag von Strube sogar mehr Gäste anziehen konnte als in den vergangenen Jahren.

Einen Blick in die Zukunft wagte Dr. Joachim Moeser, Leiter Produktmanagement bei der Saaten-Union. Er zog Parallelen aus den jetzigen Klimaverhältnissen in Südosteuropa und prophezeite Temperaturanstiege von bis zu 3 °C bis zum Ende des Jahrhunderts. „In den kommenden Jahrzehnten werden wir eine deutliche Diversifizierung auf den Äckern erleben. Fruchtarten wie Sorghum und Sonnenblume, Soja und Hybridgetreide kommen mit den steigenden Temperaturen und der Trockenheit im Spätsommer besser zurecht“, fasste Dr. Moeser zusammen.

Prof. Dr. Florian Wichern, Dozent für Bodenkunde und Pflanzenernährung an der Hochschule Rhein-Waal, erläuterte den Feldtagsgästen den Zusammenhang zwischen einem intakten Bodenleben und der Möglichkeit der Pflanzen, Nährstoffe selbst zu mobilisieren. „Wenn wir den Bestand der Mikroorganismen oder auch der Regenwürmer durch gezielte Maßnahmen fördern, helfen wir den Pflanzen, sich auch unter widrigen Bedingungen die Nährstoffe beschaffen zu können“, so Prof. Wichern. Als Erfolgsfaktoren nannte er u.a. den Aufbau organischer Substanz, möglichst reduzierte Bodenbearbeitung zum Erhalt der Bodenstruktur und die Etablierung von Fruchtfolgen, die günstig für den Erhalt und die Bildung von Mykorrhiza seien.

Bei der Führung durch die Sortendemonstrationen wurden die aktuellen Weizensorten des Züchterhauses präsentiert. Produktmanager Ulrich Koennecke strich besonders die Vorzüge der Sorten porthus, faustus und ponticus heraus. Außerdem wurden verschiedene Fungizidstrategien und der Phaenokopter, eines der aktuellen Forschungsprojekte der Strube Research in Kooperation mit dem Thünen Institut und dem Julius Kühn-Institut Braunschweig, vorgestellt.

 

 

Quelle: Strube Research GmbH & Co. KG

 

Quelle: Strube GmbH & Co. KG

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