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Pressemitteilung

05.07.2011

Weizenfeldtag bei Strube

Weizenfeldtag2

Bei seinem ersten Weizenfeldtag bei Strube stellte Dr. Andreas Jacobi, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung Weizen, den aktuellen Stand der Weizenzüchtung direkt im Versuchsfeld dar. „Weizenzüchtung dauert in Deutschland 10-12 Jahre, wenn man von der ersten Kreuzung bis zur vollen Vermarktungsfähigkeit einer Sorte rechnet. Dadurch ist es für uns Züchter wichtig, zukünftige mögliche Anforderungen an eine Sorte bereits heute zu berücksichtigen.“, so Dr. Andreas Jacobi. Neuerdings sind z.B. verstärkt Weizensorten gefragt, die sich als Stoppelweizen oder zur Mulchsaat eignen: Eigenschaften, die vor Jahren bei der Sortenwahl noch nicht entscheidend waren, die aber durch unterschiedliche und breit gefächerte Zuchtprogramme angeboten werden können. Eine genetisch zu eng angelegte Weizenzüchtung birgt die Gefahr, nicht schnell genug auf politische und umweltbedingte Veränderungen regieren zu können.

Weizenfeldtag 2011Eine weitere Neuerung sind sogenannte Kontraktweizensorten: Mehr als je zuvor wird heute die Ernte bereits vorab mittels Kontrakten gehandelt. Für diese Kaufverträge sind bei der Sortenwahl weniger die letzten Prozent beim Ertrag einer Sorte wichtig, als vielmehr Weizensorten, die eine Erfüllung der Kontrakte garantieren. Besondere Bedeutung bei solchen Kontraktweizensorten haben die Merkmale der Ertrags- und Qualitätssicherheit.

Heute vertreibt Strube vor allem über den Vertriebskanal der Saaten-Union 20 Weizensorten in über 30 Ländern. Weitere 22 Weizenstämme sind derzeit international im Wertprüfungsverfahren und damit mögliche Sorten der Zukunft.

 


Quelle: Strube GmbH & Co. KG

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