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Pressemitteilung

17.08.2017

Innovationsdialog: Wirtschaft, Politik und Forschung müssen an einem Strang ziehen

 

Innovation aus dem Mittelstand, das ist der treibende Motor unserer Wirtschaft und Forschung. Im Vergleich zu den immer zahlreicher gegründeten Start-Ups erhalten mittelständische Unternehmen jedoch deutlich niedrigere Fördergelder.
Umso stolzer präsentierte das Söllinger Saatgutunternehmen Strube GmbH nun die neueste Entwicklung auf dem Gebiet der Saatgutqualität: den phenoTest. Der phenoTest ist ein völlig neuartiges Testverfahren, mit dem außer der Saatgutqualität auch die Qualität und Triebkraft der Jungpflanzen ermittelt werden kann (weiterführende Informationen zum Testverfahren finden Sie im Internet unter strube.net und unter der Pressemitteilung). Mit der Entwicklung dieses Verfahrens setzt Strube einen Meilenstein und festigt die Stellung des Unternehmens als europaweiten Vorreiter in der Saatgutqualitätsforschung.
Das neue „phenoLab“, in dem die für den phenoTest benötigten Geräte einen Platz gefunden haben, wurde durch Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatsekretär aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), feierlich in Betrieb genommen. Anlässlich dieses Festaktes veranstaltete das niedersächsische Unternehmen den ersten „Innovationsdialog“, zu dem weitere namhafte Gäste aus Politik, Forschung und regionaler Wirtschaft eingeladen waren.
Die Dialogteilnehmer diskutierten unter anderem die Schwierigkeiten, Menschen und Unternehmen im ländlichen Raum zu halten. „Dabei sind wir auf Unternehmen wie Strube angewiesen, die die wissenschaftlich-technische Entwicklung vorantreiben“, ist sich Rolf-Dieter Backhauß, stellv. Landrat Helmstedt, sicher. An der Verbesserung der „Haltefaktoren“ wie Ärzteversorgung und Kinderbetreuung arbeite die Bundesregierung mit Hochdruck, stellte Staatssekretär Aeikens klar. Bei der Vergabe von Fördermitteln könne jedoch bisher nicht mit steuerlicher Forschungsförderung gearbeitet werden. Vielmehr sprach er sich für die individuelle Prüfung der Einzelprojekte aus, um qualitative Entscheidungen treffen zu können.
Auch die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Vergleich wurde diskutiert.
Die Dialogteilnehmer fanden offene Worte und formulierten viele Forderungen an die Bundesregierungen. Vor allem wurden die zu hohen bürokratische Hürden und die Bevorzugung von Start-Ups bei der Vergabe von Fördermitteln bemängelt. „Die Ämter für regionale Landesentwicklung sind die qualifizierten Ansprechpartner für Fördermittelanträge und Beratung“, bemerkte Dr. Ulrike Witt vom Projektbüro Südniedersachsen.
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Auch der Umgang mit den modernen Züchtungstechniken wurde thematisiert und bedauert, dass bspw. CRIPR/Cas Vorwürfen der Genmanipulation ausgesetzt sei. Dr. Carl Bulich, stellv. Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e.V., wünschte sich eine „Chancendebatte anstelle der aktuellen Risikendebatte“.

Innovation aus dem Mittelstand, das ist der treibende Motor unserer Wirtschaft und Forschung. Im Vergleich zu den immer zahlreicher gegründeten Start-Ups erhalten mittelständische Unternehmen jedoch deutlich niedrigere Fördergelder.

 

Innovationsdialog1Umso stolzer präsentierte das Söllinger Saatgutunternehmen Strube GmbH nun die neueste Entwicklung auf dem Gebiet der Saatgutqualität: den phenoTest. Der phenoTest ist ein völlig neuartiges Testverfahren, mit dem außer der Saatgutqualität auch die Qualität und Triebkraft der Jungpflanzen ermittelt werden kann. Mit der Entwicklung dieses Verfahrens setzt Strube einen Meilenstein und festigt die Stellung des Unternehmens als europaweiten Vorreiter in der Saatgutqualitätsforschung.

 

Innovationsdialog3Das neue „phenoLab“, in dem die für den phenoTest benötigten Geräte einen Platz gefunden haben, wurde durch Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatsekretär aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), feierlich in Betrieb genommen. Anlässlich dieses Festaktes veranstaltete das niedersächsische Unternehmen den ersten „Innovationsdialog“, zu dem weitere namhafte Gäste aus Politik, Forschung und regionaler Wirtschaft eingeladen waren.

 

Die Dialogteilnehmer diskutierten unter anderem die Schwierigkeiten, Menschen und Unternehmen im ländlichen Raum zu halten. „Dabei sind wir auf Unternehmen wie Strube angewiesen, die die wissenschaftlich-technische Entwicklung vorantreiben“, ist sich Rolf-Dieter Backhauß, stellv. Landrat Helmstedt, sicher. An der Verbesserung der „Haltefaktoren“ wie Ärzteversorgung und Kinderbetreuung arbeite die Bundesregierung mit Hochdruck, stellte Staatssekretär Aeikens klar. Bei der Vergabe von Fördermitteln könne jedoch bisher nicht mit steuerlicher Forschungsförderung gearbeitet werden. Vielmehr sprach er sich für die individuelle Prüfung der Einzelprojekte aus, um qualitative Entscheidungen treffen zu können. Auch die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Vergleich wurde diskutiert.

 

Innovationsdialog2Die Dialogteilnehmer fanden offene Worte und formulierten viele Forderungen an die Bundesregierungen. Vor allem wurden die zu hohen bürokratische Hürden und die Bevorzugung von Start-Ups bei der Vergabe von Fördermitteln bemängelt. „Die Ämter für regionale Landesentwicklung sind die qualifizierten Ansprechpartner für Fördermittelanträge und Beratung“, bemerkte Dr. Ulrike Witt vom Projektbüro Südniedersachsen.

 

Auch der Umgang mit den modernen Züchtungstechniken wurde thematisiert und bedauert, dass bspw. CRISPR/CAS Vorwürfen der Genmanipulation ausgesetzt sei. Dr. Carl Bulich, stellv. Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e.V., wünschte sich eine „Chancendebatte anstelle der aktuellen Risikendebatte“.

 


Quelle: Strube GmbH & Co. KG

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