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Pressemitteilung

03.12.2015

Minister Dr. Aeikens: Im Dialog mit Züchtung und Landwirtschaft

 

Minister Dr. Aeikens zu Gast bei Strube
Im Dialog mit Züchtung und Landwirtschaft

Schlanstedt, 03.12.15 – Mit Blick auf die 2017 endende EU-Zuckermarktordnung besuchte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Hermann Onko Aeikens (CDU) das traditionsreiche Pflanzenzüchtungs-unternehmen Strube in Schlanstedt. Ziel des Besuches war ein offener Dialog mit Landwirten und dem Züchterhaus Strube über das Ende der Zuckermarktordnung, die ländlichen Infrastruktur und den Agrarstandort Sachsen-Anhalt.

Die Agrarbranche steht vor großen Veränderungen und diese wirken sich unmittelbar auch auf die Pflanzenzüchtung aus. Anlässlich dieser guten, wechselseitigen Beziehung betonte Strube-Geschäftsführer Dr. Christoph Hauser: „Pflanzenzüchtung und Landwirtschaft bilden eine Interessengemeinschaft. Geht es der Landwirtschaft gut, geht es auch der Züchtung gut.“ Danach gab Dr. Hauser einen Überblick über die großen Entwicklungsschritte des Unternehmens.

Dr. Andreas Müller (Leiter Biotechnologie bei Strube) betonte anschließend in seinem Vortrag die große Bedeutung biotechnologischer Methoden für die Forschung & Entwicklung im Bereich der Züchtung. Bei einem Rundgang am Standort Schlanstedt gaben dann Dr. Müller und Dr. Michael Stange (Zuckerrübenzüchter bei Strube) den Gästen einen Überblick über die aktuellen Forschungsarbeiten in den hochmodernen Laboren und Gewächshäusern.

Zum Beginn der anschließenden Diskussionsrunde mit in der Region ansässigen Landwirten unterstrich Minister Dr. Aeikens den guten Ruf Sachsen-Anhalts als Standort für Saatgut, Pflanzenzüchtung und Forschung, auch dank Strube: „Damit kann man sich bundesweit sehen lassen“.

 

Darüber hinaus gab Minister Dr. Aeikens auch eine Einschätzung hinsichtlich des Endes der Zuckermarktordnung 2017: „Wir haben eine generelle Niedrigpreisphase in der Agrarwirtschaft. Wir werden volatilere Preise und Mengen haben. Darauf müssen wir uns einstellen.“

Auch Herr Udo Harten, Direktor der Zuckerfabrik Klein Wanzleben, zeigte sich optimistisch für die Zukunft der Zuckerrübe: „Die Zuckerrübe bleibt die zuverlässigste Zuckerquelle. Zuckerrohr beispielsweise kommt aus klimatisch und umweltseitig nicht so stabilen Ländern. Zudem ist der Zucker aus der Rübe bereits rein und gebrauchsfertig. Eine Veredelung, wie es beim Zuckerrohr erforderlich ist, ist nicht notwendig.“

Ein weiteres wichtiges Thema war die moderne Infrastruktur für die Landwirtschaft. Landwirt Carl Christian Koehler aus Siestedt forderte eine schnelle Internetanbindung zur Nutzung der teilweise hochtechnologischen Geräte. Dies sei für die effiziente Arbeit auf den Betrieben unabdingbar. Minister Dr. Aeikens stellte bis 2018 die Investition einer zweistelligen Millionen-Summe für den Aufbau von schnellen Datenanbindungen auf dem Land in Aussicht. 

 

 

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Gemeinsam mit einer Delegation besuchte Dr. Hermann Onko Aeikens (Mitte), Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, das Pflanzenzüchtungsunternehmen Strube in Schlanstedt.  
   
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Zuckerrübenzüchter Dr. Michael Stange (li.) erläuterte dem Minister Dr. Aeikens und Frau Weiß (MdL) mit Hilfe von ausgestellten Beispielen die Erforschung von krankheitsresistenten Zuckerrüben.  

 


Quelle: Strube GmbH & Co. KG

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