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Pressemitteilung

26.08.2015

Bundesministerin Wanka zu Gast bei Strube

Mehr politische Akzeptanz für die Pflanzenforschung

 

Söllingen, 26.08.15 - Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU), besuchte das traditionsreiche Züchterhaus Strube in Söllingen und zeigte sich beeindruckt von der Größe und Innovationskraft des Unternehmens.

 

Im Rahmen ihrer Rundreise war es der Ministerin ein wichtiges Anliegen mit der Geschäftsführerin Frau Sina Isabel Strube über die besonderen Herausforderungen der Pflanzenzüchtung zu sprechen. Dabei verschaffte sich die Bundesministerin auch einen ganz praxisnahen Einblick in die technischen Innovationen des Unternehmens. Sina Isabel Strube machte deutlich, dass die Pflanzenzüchtung von sehr langen Entwicklungszeiträumen bestimmt wird: „Wir müssen jetzt schon die Sorten mit den Eigenschaften entwickeln, die in zehn Jahren benötigt werden, damit diese dann rechtzeitig zur Verfügung stehen.“ Sie forderte daher, dass die Pflanzenzüchter regelmäßig und zeitnah in die Entscheidungsfindungen der Bundespolitik miteinbezogen zu werden.

 

Sina Isabel Strube zeigt Prof. Dr. Johanna Wanka die Unterschiede zwischen der Rohware und dem aufbereiteten Zuckerrübensaatgut.Frau Prof. Dr. Wanka (Bildmitte) verwies ihrerseits auf die zahlreichen Förderprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), bei denen auch Strube bereits beteiligt ist und betonte die Wichtigkeit von Forschung. Darüber hinaus kündigte sie positive Veränderungen bei der Innovationsförderung im Mittelstand an. „Es kann nicht sein, dass Fördermittel nur bis zur Planung eines Pilotprojekts reichen und die folgende Umsetzung nicht ausreichend mit einschließen.“, so die Bundesministerin. Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von der hohen Forschungs- und Entwicklungsquote der Pflanzenzüchtung bei Strube Research, die bei rund 16 Prozent liegt. Auch dürfe die Vielfalt der Pflanzenzüchtung und damit das Kulturgut nicht durch bürokratische Hürden beim Sortenschutz gefährdet werden.

 

Ein abschließend wichtiges Thema war die Ausbildung und die Gewinnung von Fachkräften, gerade in ländlichen Regionen. Die Ministerin betonte, dass es ihr ein wichtiges Anliegen sei, die „Gefahr der Entkoppelung von Städten und ländlichen Gebieten zu bannen“.

 

Bundesministerin Wanka zu Besuch bei Strube

 

Bildunterschrift:
Gemeinsam mit einer Delegation besuchte Prof. Dr. Johanna Wanka (5. v. l.), Bundesministerin für Bildung und Forschung, das Pflanzenzüchtungsunternehmen Strube in Söllingen. Geschäftsführerin Sina Isabel Strube (6. v. r.) präsentierte dabei u. a. das BlueMobil.



Über die Strube-Gruppe

Der Name Strube steht für eine mittelständische Unternehmerfamilie, die für erfolgreiche Pflanzenzüchtung, erstklassiges Saatgut und dessen Vertrieb sowie für hochwertigen Kundenservice und außergewöhnliche Technologien bekannt ist. Strube ist seit 1877 in der fünften Generation familiengeführt und mit derzeit mehr als 370 Mitarbeitern ein international anerkanntes Saatzuchtunternehmen, das sich seine landwirtschaftlichen Wurzeln bewahrt hat.

Zuckerrüben, Getreide, Sonnenblumen, Zuckermais und Gemüseerbsen bilden das heutige Fruchtartenspektrum, mit dem Strube in mehr als 35 Ländern und mit 180 Sorten aktiv ist. Für weitere Informationen besuchen Sie den Internetauftritt der Unternehmen: www.strube.net und www.strube-research.net

 


Quelle: Strube Research GmbH & Co. KG

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