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Pressemitteilung

12.06.2013

Strube bringt europäische Zuckerwelt zusammen

Die Zukunft des Zuckers in Europa

 

Söllingen, 12. Juni 2013 – Sina Isabel Strube begrüßte Ende Mai in Wernigerode (Harz) die internationale Zuckerwelt zum Symposium „Die Zukunft des Zuckers in Europa“. Anlass war ein Austausch der Argumente im Hinblick auf die ausstehenden Reformpläne der europäischen Zuckerpolitik. 

 

Auf EU-Ebene wird gerade die Zukunft  des Zuckers in Europa verhandelt. Jørn Dalby, Präsident des Verbands der Zuckerrübenanbauer Europa – CIBE, stellte die Konfliktlinien auf europäischer Ebene dar: Während die Kommission ein Auslaufen der Quoten- und Mindestpreisregelungen zum 30. September 2015 diskutiert, sprechen sich der Agrarrat und das Parlament für eine Verlängerung bis 2017 bzw. bis 2020 aus.

 

Zuckerrübenanbauer sollen für den Weltmarkt rentabel anbauen können. Um die Konkurrenzfähigkeit der Rübe gegenüber dem außereuropäischen Zuckeranbau zu stärken, ist laut Dalby aber noch Zeit notwendig.


Die Zukunft des Zuckers in Europa


Dr. Kirchberg, Vorstand der Südzucker AG, stellte in seinem Vortrag heraus, dass EU-Zucker nachhaltig produziert werde. So benötigt die Zuckerrübe deutlich weniger Wasser bei einer deutlich höheren CO2-Umwandlung als beispielsweise Zuckerrohr. Um die Zuckerrübe wettbewerbsfähig zu halten, braucht es allerdings auch über die Reformpläne der Regierung hinaus einen verlässlichen Planungsrahmen.

 

Der Einkaufpreis der Rohware Zucker sowie die Einhaltung von Lieferverträgen sind für die Nahrungsmittelindustrie entscheidend. Obwohl Gaby Symonds, Manager Einkauf Nestlé Deutschland AG, die Vorteile des günstigen Weltmarktzuckers sieht, spielt für ihr Unternehmen auch Transparenz in Anbau und Produktion unter ethischen und ökologischen Aspekten eine Rolle.

 

Bei der Wirtschaftlichkeit der Zuckerrübe ist insbesondere auch die Züchtung gefragt. „Die Zuckerrübe hat ihr Leistungspotenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Als Zuckerrübenzüchter arbeiten wir daran, die Rübe weiterhin konkurrenzfähig zu halten“, so Dr. Axel Schechert, Leiter Hybridzüchtung Strube Research. „Jährlich legen unsere Sorten bis zu 2% im Bereinigten Zuckerertrag zu.“ Die Leistungen der Pflanzenzüchtung wurden bei einem anschließenden Rundgang durch die Forschungsräume präsentiert.

 

In diesem Monat werden Entscheidungen der Zuckerpolitik zur Zukunft des Zuckers in Europa erwartet. Welche Auswirkungen dies für Rübenanbauern, Züchtung, der zuckerverarbeitenden Industrie und letztendlich für die Verbraucher hat, bleibt abzuwarten.


Quelle: Strube GmbH & Co. KG

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