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Thema des Monats Juni 2011

30. Juni 2011

Hohe Bestandesdichten - Baustein für hohe Erträge

In den vergangenen 35 Jahren konnte der Zuckerertrag in Deutschland von 6 Tonnen auf 10 Tonnen je Hektar gesteigert werden. Standen 1975 65.000 Zuckerrüben auf einem Hektar, so sind es heute 95.000. Jedes Jahr erzeugten die deutschen Zuckerrübenanbauer rund 120 Kilogramm mehr Zucker pro Flächeneinheit. Die Steigerung der Bestandesdichte ist ein wichtiger Garant für diesen Ertragsanstieg.

 

Rund 1,05 Einheiten Zuckerrübensaatgut säen die Anbauer heute pro Hektar aus. Das sind 105.000 theoretisch mögliche Pflanzen. Verwirklicht werden in der Praxis Bestandesdichten, die zwischen 90.000 und 95.000 Pflanzen je Hektar liegen. 1975 säten die Landwirte im Bundesmittel noch 1,5 Einheiten Zuckerrübensaatgut je Hektar aus. Damit erzielten sie Bestände von 65.000 Pflanzen je Hektar. Nur 45 Prozent des Saatguts bildete den Zuckerrübenbestand zur Ernte, heute sind es 90 Prozent.

 

Thema des Monats Juni 2011


Grafik: 5000 Pflanzen pro Hektar mehr bedeutete 0,75 Tonnen Zucker pro Hektar mehr.
Daten aus WVZ Kampagneberichten (Bestandesdichten ermittelt in Proberodungen der Zuckerfabriken Anfang/Mitte August)


Die Bestandesdichte auf Zuckerrübenfeldern unterliegt unterschiedlichsten Einflüssen. Der Saatkornabstand und die Reihenweite bestimmen die theoretisch mögliche Anzahl Pflanzen pro Hektar. Wie viele der abgelegten Saatkörner tatsächlich auflaufen und später den Bestand bilden, wird jedoch durch viele weitere Faktoren bestimmt. Davon lassen sich nicht alle durch den Landwirt beeinflussen. Er bestimmt die Bodenbearbeitung, die Ablagetiefe, die Saatzeit sowie die Saattechnik. Damit nimmt er entscheidenden Einfluss auf den Feldaufgang und das Feldaufgangsverhalten. Nach dem Auflaufen der Pflanzen kann er pflanzenreduzierendem Schädlingsbefall durch Schnecken und andere oberirdische Schädlinge mit Hilfe von Pflanzenschutzmaßnahmen entgegenwirken.

 

Der Pflanzenzüchter ist für Keimfähigkeit und Saatgutqualität sowie Pillierungsgüte des Saatguts verantwortlich. Damit hat auch er direkten Einfluss auf den Feldaufgang und das Feldaufgangsverhalten. Insektizide und Fungizide in der Pillenhüllmasse ermöglichen einen wirksamen Schutz in der wichtigen Frühphase des Pflanzenwachstums.

 

Die größten Effekte jedoch sind unbeeinflussbar und werden durch die Witterung hervorgerufen. Kühle Temperaturen verzögern den Feldaufgang, Frost dezimiert die Pflanzenanzahl. Starkregen führen zu Verschlämmungen, Verkrustungen oder Bodenabtragungen und erschweren das Pflanzenwachstum. Trockenheit nach der Saat verhindert die Keimung. Wind- und Bodenverwehungen können Pflanzen im Keimblattstadium schädigen. Auf diese Weise wird der Feldaufgang beeinträchtigt oder es gehen nach guten Aussaatbedingungen und einem guten Feldaufgang wertvolle Pflanzen verloren.      

3Dplus Saatgut sorgt zukünftig für Ertragssteigerungen

3Dplus Saatgut wird vor der Pillierung aktiviert. Im Gegensatz zum nicht aktivierten Saatgut startet die Keimung nach der Aussaat sofort, denn der Same nimmt schneller und einfacher Wasser auf. In europaweiten Feldversuchen testet Strube sein 3Dplus Saatgut. Es steigert:

  • Feldaufgang
  • Auflaufgeschwindigkeit
  • Homogenität der Pflanzenentwicklung

und verbessert damit die Jugendentwicklung der Pflanzenbestände. Der Zuckerertrag wird um 2 Prozent erhöht. weiter ...

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