Home Produkte Service Anbauberatung SQ-Check Zuckerrüben aktuell Thema des Monats Zuckerpreise Proberodung Biogas aus Rüben Getreide aktuell Pflanzenbau Vorträge Downloads Video Termine Info-Links Anfahrtsskizze Forschung und Entwicklung Produktion Über uns Jobs und Karriere
Thema des Monats

Thema des Monats

17. Februar 2011

2010: Global das wärmste Jahr, in Deutschland eher kühl!

Nach einer Pressemitteilung der World Meteorological Organisation (WMO) vom 20. Januar war 2010 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Plus 0,53 °C beträgt die Abweichung zum 30jährigen Vergleichszeitraum 1961–1990. Die Daten sollen den Trend zur globalen Erwärmung bestätigen.

 

In Deutschland wurde das nicht so empfunden. Zwar gab es eine ausgesprochene Hitzeperiode im Juni und Juli, doch der Rest des Jahres fiel durch anhaltenden Frost und Schnee im Januar und Februar sowie November und Dezember auf. Der Mai war kühl, August und September verregnet mit wenig Sonnenschein.  Was im Allgemeinen gefühlt und beobachtet wurde, ist von den Meteorologen gemessen worden. Der Deutsche Wetterdienst verbucht für Deutschland ein Minus von 0,3 °C zum 30jährigen Referenzzeitraum.
 

Thema des Monats Februar 2011

Grafik: Entwicklung der deutschen Mitteltemperatur seit 1881 (dargestellt in Abweichungen zum langjährigen Referenzzeitraum 1961-1990), Quelle: DWD 2011


Trotzdem wird der globale Trend zu höheren Temperaturen auch in Deutschland beobachtet. Die vergangenen 20 Jahre fallen im Betrachtungszeitraum seit 1881 durch besonders hohe Temperaturen auf. Im Mittel war es um 0,8 °C wärmer als im Referenzzeitraum 1961-1990. 
 

Während die Temperatur in Deutschland in den vergangenen 130 Jahren um 1,1 °C anstieg, betrug der globale Temperaturanstieg im dem Zeitraum 0,7 °Celsius. Nicht alle Regionen auf der Welt sind in gleichem Maße von Temperaturveränderungen betroffen. Die mittleren und nördlichen Breiten werden sich besonders stark erwärmen. In manchen Regionen kann es sich sogar leicht abkühlen. An den Ozeanen soll sich die Veränderung kaum bemerkbar machen.

Zum globalen Temperaturanstieg

In den vergangenen 30 Jahren wird ein auffallend starker Anstieg der globalen Mitteltemperatur beobachtet. Unter Experten ist man sich einig, dass die Menschen für diesen Anstieg verantwortlich sind. Mit der Industrialisierung und dem Wachstum der Weltbevölkerung wurden für den Einsatz von Maschinen und Fahrzeugen in zunehmendem Maße Holz, Kohle und Erdöl verbrannt. Dabei kommt es zur Freisetzung von Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Lachgas (N2O), Ozon (O3) u.a. Diese sogenannten Spurengase reichern sich in der Atmosphäre an und verstärken den natürlichen Treibhauseffekt. In der Folge steigen die Temperaturen, das Klima verändert sich. Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre es auf der Erde rund 32 °C kälter.

 

Für weitere Informationen:

www.dwd.de

www.planet-wissen.de

www.wmo.int

457-16-81-480